Schützengesellschaft Börnste e.V.

Wir sind ein Verein für alle!

Geschichte ab 1929

Börnster Geschichte schmerzfrei (wieder-) entdecken
Die Geschichte der Schützengesellschaft Börnste geht bis ins Jahr 1751 zurück.
Seit Generationen sind die Vereinsaktivitäten ein Bindeglied des gemeinschaftlichen Lebens in der Bauerschaft.
Börnste, das kleine Stück Heimat, wird gerade bei den jährlichen Schützenfesten in Geselligkeit erlebt.


Börnster Dielensingen in den 50ern

Mit etwas Verspätung erreichten uns heute Bilder vom 1. Börnster Dielensingen. 

In Börnste hat sich in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eine besondere Form des Karaokesingens entwickelt, das sogenannte Dielensingen. 

Begleitet vom filigranen Spiel des Bauernklaviers, im Volksmund auch Quetschkommode oder Heimatlufttretsack genannt, sang die Börnster Jugend im Rudel nach Luft, Lust und Laune alte Volks- und Weihnachtslieder. 

Da wet grat usse Hermännken äs de bessen Sänge up de Dele hochleven loten. 

(aus dem Mönsterländer Platt übersetzt ins Hochdeutsche: Da wird mit vereinter Frauenpower gerade unser Hermann zu den Jagdtrophäen an die Dielenwand gehängt)

Den Rückzug von solchen Sangesfeierlichkeiten trat man in der Regel zweibeinig mit dem ersten Krächsen des Hofgockels an, denn es galt auch schon damals: „Kräht der Hahn auf deinem Mist dann wird es Zeit, dass du dich verp …“.  

Et wet kühet, datt de Luehund woll aff un to de Wech no Hus upfrerten hätt.

(aus dem Mönsterländer Platt übersetzt ins Hochdeutsche: Es wird erzählt, dass der Wachhund wohl ab und zu aus Langeweile den Weg nach Hause aufgefressen hat)

Und immer daran denken: Unseren Verein gibt es seit über 250 Jahren. In dieser langen Zeit haben sich manchmal Dinge zugetragen, die wenig mit dem Börnster „Schützenfestalltag“ zu tun hatten, die außergewöhnlich waren, die zum Staunen führten und zum Lachen anregten. Diese Seiten sind nicht immer ganz ernst zu nehmen ….