Bericht der Dülmener Zeitung über das Börnster Schützenfest 1975
Der Vogel hielt eine ganze Menge aus
Seit Sonntag weht bei den Börnster Schützen ein neuer Wind. Nach mehr als dreistündigem Ringen um die Königswürde riß Franz Wieschhörster mit einem gezielten Schuß auf die Vogelattrappe das Zepter an sich. Als Mitregentin erkor er sich Agnes Deckenhoff.
In diesem Jahr war die Stimmung in Börnste, wo stets der Reigen der Schützenfeste eröffnet wird, besonders groß. Nicht zuletzt dank des strahlenden Sonnenwetters, wie es die Börnster schon lange nicht an ihrem Fest erlebt haben. So war dann auch am Samstagabend das Festzelt rappelvoll, und der kühle Gerstensaft floß in Strömen.
Nach einem Zeltgottesdienst am Sonntagmorgen ging es nach dem Antreten zur Vogelstange. Rund 400 Schuß aus den Kleinkalibergewehren und etwa 50 Schuß aus den schweren Büchsen hielt der Vogel aus, ehe er sich geschlagen geben mußte. Beim Festball am Abend brachten die ergebenen „Untertanen“ ihren Majestäten die ersten Huldigungen entgegen.
Mit der Gefallenenerhrung, bei der Stadtdirektor Dr. Lemmen die Gedenkansprache hielt, nahm der dritte Festtag am Montag seinen Anfang.
Nachmittags trafen sich die Damen zum Kaffee. Die Stadtkapelle und das Jagdhornbläserkorps des Dülmener Hegerings trugen abends im Zelt mit dazu bei, daß die gute Laune bis zum Schluß anhielt.
Aus dem Protokollbuch
Am Samstag, den 10. Mai 1975 begann um 20.00 Uhr ein tolles Treiben im Schützenzelt. Das überfüllte Zelt brach fast aus den Nähten.
Nur wenige Stunden nach Beendigung des ersten Festabends traf man sich am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr am Kindergarten zur Feldmesse. Wie bei der Messen so auch beim Frühschoppen: die Schützen erschienen zahlreich.
Um 13.00 Uhr traten alle Aktiven an. Nach einigen Sätzen des Vorsitzenden und einem kurzen Gebet begann das Vogelschießen.
Nach mehr als dreistündigem Ringen um die Königswürde riss Franz Wieschhörster mit einem gezielten Schuß auf den Vogel das Zepter an sich. Als Mitregentin erkor er sich Agnes Deckenhoff.
In diesem Jahr war die Stimmung in Börnste, wo stets der Reigen der Schützenfeste eröffnet wird, besonders groß. Nicht zuletzt dank des strahlenden Sommerwetters, wie es die Börnster schon lange nicht mehr bei ihrem Fest erlebt haben. So füllte sich auch am Sonntagabend das Festzelt und der kühle Gerstensaft floß in Strömen.
Mit der Gefallenenehrung, bei der Stadtdirektor Dr. Lemmen die Gedenkrede hielt, nahm der dritte Festtag seinen Anfang. Ausgefüllt wurde der Nachmittag mit der Verlosung und dem Kaffeetrinken der Damen und Ehrengäste. Die Stadtkapelle und das Jagdhornbläserkorps des Dülmener Hegerings trugen abends im Zelt mit dazu bei, daß die gute Laune bis zum Schluss anhielt.







